Der
Schabrackenschakal kommt im ganzen Land häufig vor. Er lebt einzeln
oder paarweise, ist tag- und nachtaktiv.
Der Schakal ist ein opportunistischer
Jäger, geht an Aas und Abfälle. Ihm fallen bodenlebende Vögel, Nagetiere
und Antilopenjunge ebenso zum Opfer, wie Eidechsen und Käfer.
Das Heulen
der Schabrackenschakale ist ein charakteristischer Laut der afrikanischen
Nacht. Wenn er sich einem Lagerplatz nähert oder Menschen in der Nähe
weiß, und auch wenn er sich einem Kadaver nähert, sind die typischen
Heultöne immer wieder von kurzen, drohenden nasalen Ha-ha-ha-Rutfen
unterbrochen. Dabei darf man sich den heulenden Schakal nicht etwa auf
den Keulen sitzend vorstellen. Aus nächster Nähe erlebt wirkt der Schakal
dann regelrecht bedrohlich, das Heulen geht durch Mark und Bein. Dabei
steht der Schakal auf allen Vieren, die Ohren sind angelegt, der Kopf
ist waagerecht vorgereckt und der Schwanz wedelt heftig hin und her.
Häufig hebt er den Vorderkörper und die Vorderläufe dann ruckartig vom
Boden und rückt dabei näher. Natürlich wird der Schakal nicht aggressiv,
aber dies Heulen auf kurze Entfernung zu erleben ist eindrucksvoll.