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| Der
Gepard ist mit kaum einem anderen Raubtier zu vergleichen. Die scheue,
verletzliche Eleganz dieser Raubkatze steht im starken Kontrast zu der
selbstbewußten Wildheit anderer Katzen. Dem ganzen Verhalten fehlt der
aggressive Durchsetzungswille anderer Raubtiere. Der Gepard behauptet
sich dadurch, daß er der Konkurrenz ausweicht, daß er unstet und scheu
ist. Seine Bewegungen sind unerhört elegant und von federnder, verhaltener
Kraft. Er bewegt sich raumgreifend, im Gegensatz zu den gleitenden,
geschmeidigen Bewegungen der Leoparden. Der Beute hetzende Gepard ist
zu unglaublichen Geschwindigkeitsausbrüchen fähig. Erstaunlicherweise
nutzen flüchtende Geparden diese Schnelligkeit jedoch nicht voll aus,
sondern flüchten eher in einem gemütlichen Galopp. Da sie nicht ausdauernd
sind, können Geparden in offenem Gelände relativ leicht zu Stand gehetzt
werden. Man trifft sowohl einzelne Geparden, als auch Verbände von zwei
bis fünf erwachsenen Geparden an. Häufig jagt eine Gepardin mit zwei
bis drei Jungtieren. Unter den Beutetieren der Geparden in Namibia befinden
sich vor allem Springböcke, Steinböckchen, Kronenducker, junge Hartebeester
und Kudus. Wenn mehrere erwachsene Geparden gemeinsam jagen, fallen
ihnen auch sehr viel größere Beutetiere, wie ausgewachsene Kudukühe,
Hartebeester, etc. zum Opfer. Sie bringen die Beute mit einem Prankenschlag
an die Hinterläufe zu Boden, dann wird das Opfer mit einem Biß in die
Kehle erstickt. Die Beute wird meist von hinten (an den Keulen) angeschnitten.
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