Jagdtage ab 180€/Tag incl. Vollpension bei 2/1 ! keine Vermittlungsgebühren

 
       
 

Wissenswertes zu Reisen nach Namibia

Einreise:
Die Einreise erfolgt von Deutschland aus über den Internationalen Flughafen Hosea Kutako bei Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepaß ist erforderlich. Deutsche benötigen vorab kein Visum. Eine Langwaffeneinfuhr mit Munition für Jäger ist problemlos möglich. Dafür benötigen Sie die deutsche WBK und eine Einladung der Farm auf der Sie jagen wollen. Die Farmen haben aber auch Leihwaffen entsprechender Kaliber, so dass man sich die Umstände des Waffentransportes, der Aufsicht über die Waffen, der Ein- und Ausfuhr usw. sparen kann.

Gesundheit:
Es sind keine generellen Impfungen vorgeschrieben. Es sollte aber meiner Meinung nach ein jeder über eine Tetanusimpfung sowie einen Impfschutz gegen Hepatitis A+B verfügen, was ja beim Urlaub in Europa auch angeraten ist. Eine Malariaprofilaxe ist nur für Reisen in den Nord- Osten, zum Beispiel in den Caprivizipfel, ab August anzuraten. Ansonsten reichen Standbeimittel. Genaueres besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt. Das allerbeste Mittel gegen Insektenstiche ist, nicht gestochen zu werden. Benutzen Sie entsprechende Insektenschutzmittel und Kleidung. Im ganzen Land gibt es in den größeren Orten gute niedergelassene Ärzte und private Krankenhäuser mit gutem Standard. Eine Auslandskrankenversicherung gehört wohl zum Standard und ist unbedingt zu Empfehlen. Da die Sonne fast senkrecht über Ihnen steht, sind gute Sonnenschutzmittel, für die Nase, Ohren und Lippen auch Blocker, sowie ein breitkrempiger Hut anzuraten. Tagsüber immer mit Kopfbedeckung im freien, langärmelige Hemden oder Blusen und für besonders empfindliche Hände eventuell ganz leichte Handschuhe.

Jagd- und Fotosafari:
Da das Angebot von Jagdreiseveranstaltern und Agenten, diversen Farmen und Vereinigungen auf Messen, in der Jagdpresse und Touristikbörse für einen Laien unüberschaubar geworden ist, habe ich mal einige Angebote von mir persönlich bejagter Farmen zusammen- und auch gegenübergestellt.Es sind immer die originalen Angebote der Farmen mit ihren Preisen und manche mit ihren momentanen, mir bekannten Sonderkonditionen. Zur Größe der Farmen möchte ich noch sagen, dass die kleinsten Farmen etwa 5.000 Hektar und die größten bis zu 15.000 Hektar bejagen. Das sind Flächen, die wir uns mit unseren Jagdreviergrößen kaum vorstellen können. Bei neuen Hegegebieten gehen die Flächen bis zu 220.000 Hektar ohne Wildzaun. Durch die Größe ergeben sich natürlich auch sehr ausgedehnte Fahrten mit dem Geländewagen um das gewünschte Wild zu finden. Dadurch ist es für eventuell mitfahrende Begleitpersonen auch automatisch eine tolle Fotosafari auf alle Wildtiere und die einmalige Vogelwelt ( Es gibt bis zu 184 Arten ) mit Situationen die man in einem Naturreservat oft nicht hat. Je nach Gegebenheiten, Geländetypus, Wünschen des Jägers und auch unter Berücksichtigung der Kondition des Gastes wird die Jagd auf der Pirsch zu Fuß, Pirschfahrt oder vom Ansitz aus gestaltet. Sie werden immer von einem Jagdführer begleitet.

Kleidung:
Die Jahreszeiten sind gegenüber unserer Zeiten um 6 Monate versetzt. Der Juni/Juli ist bei uns Sommerzeit und in Namibia Winter mit entsprechenden Temperaturen. Es kann je nach Jahreszeit Morgens sehr kühl sein, was sich mit aufsteigender Sonne bald gibt. Kleiden Sie sich nach dem „ Zwiebelprinzip“, einige Schichten übereinander. Dann könne Sie immer etwas ab- oder anlegen und sind gegen alles gewappnet. Normale Wanderschuhe reichen vollkommen. Sie benötigen keinen Frack oder Cut in Namibia, es ist alles recht leger. Nehmen Sie nicht zu viel mit, schauen Sie sich die Leistung der Farmen an.

Leistung der Farmen:
Hier habe ich Ihnen mal die Grundleistungen der Farmen zusammengestellt. Das diese Leistungen untereinander in der Präsentation und Qualität auch unterschiedlich ausfallen können, versteht sich von selbst und kommt auch teilweise in den Preisen zum Ausdruck.
Alle Zimmer haben Toiletten, Waschbecken und Duschen/ Wannen sowie fließendes Wasser warm und kalt. Bettwäsche und Handtücher werden nach Bedarf gewechselt. Täglicher Wäschedienst ! Außer an Sonn- und Feiertagen. Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffee/ Tee, Abendessen, Fahrtproviant sowie sämtliche Getränke warm oder kalt, Erfrischungsgetränke, Bier oder Wein sind in den Preisen mit enthalten. Hochprozentige Alkoholika müssen Sie sich bei der Anreise selbst besorgen. Diese können auf den Farmen nicht gekauft werden.
Alle Transporte auf den Farmgeländen zur und von der Jagd sind enthalten, ebenso die Jagdführer nach gebuchter Art, die Jagdhelfer wie Fährtensucher, Abhäuter und Rohpräparatoren.
Besorgung der Jagdgenehmigungen und Erklärungen für die Naturschutzbehörde entsprechend dem namibischen Jagdrecht für die Trophäenausfuhr.
Die Rohpräparation der gewünschten Trophäen, salzen und trocknen von Capes oder Flächenfellen und Transport zu einem Präparator. Die Präparation, Fellgerbung, Verzollung sowie Verschickung der fertigen oder Halbpräparate und Felle per Spedition nach Deutschland sind im Preis nicht enthalten. Teilweise werden diese Leistungen von den Farmen separat angeboten.
Gemäß dem namibischen Jagdgesetz wird angeschweißtes Wild, das trotz fachmännischer Nachsuche nicht gefunden wird, als erlegt betrachtet und muß entsprechend bezahlt werden ! Davon gibt es keine Ausnahmen. Alle angegebenen Preise in Euro incl. der 15% tigen namibianischen Mwst. Alle Abschussgebühren ohne 15% Mwst. da sie für den Export bestimmt sind.

Da das Land so traumhaft schön ist, die Größe und Weite kaum zu fassen, bei einer mehrfachen Fläche von Deutschland nur unter 2 Millionen Einwohner, hat man mit Lärm vom Nachbarn nichts zu tun. Zum Zigarettenautomaten sind es schnell mal 80-100 Kilometer einfache Strecke.Man lernt zu planen.

Im ganzen Land wird noch sehr viel die deutsche Sprache gepflegt.Viele der einheimischen Afrikaner sprechen sogar deutsch. Das Land hat eine sehr gute Infrastruktur, Telefonnetz fast auf deutschem Standard.

Mittlerweile lebe ich dort 8 - 10 Monate im Jahr und bin selbst eingetragener Meister-Jagdführer und Bogenjagdführer.



 

 
 
<<zurück
weiter>>